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Klettersteig
Vie Ferrate Zandonella an der Rotwand
1ter-2ter Abschnitt
7.00 h.
Bertihütte – Sentinellascharte Kleine Höhlen
Pfad 101 2.00 h
Rotwand: Grüne, dreieckige Wegweiser mit rotem Stempel und rote Wegweiser 2.00 h
Rückweg Bertihütte (2ter Abschnitt Ferrata Zandonella) 3.00 h
Abgang Wiesen der Croda Rossa über Klettersteig nord 3.00 h
Mittlerer Schwierigkeitsgrad
Der Klettersteig Zandonella, den Brüdern Mario und Giuliano gewidmet, Alpinisten des Club Alpino Italiano (CAI) Comelico, wurde in den Jahren 1978-79 realisiert. Sie folgt den Anstiegen der Alpini während dem ersten Weltkrieg, über den sie die verschiedenen Wachposten erreichen und versorgen konnten (siehe dazu „vgl. „Geschichte“). Weg mit mittlerem Schwierigkeitsgrad auf solidem und sauberem Gestein ist in zwei Abschnitten unterteilt mit Beginn und Ende in der Nähe des Sentinellascharte. Darüber kann man den Gipfel der Rotwand (2936 m) erreichen, ein Gipfel mit einer der schönsten Aussichten auf die ganze Popera Gruppe mit Blick in das Tal Comelico, Tal Sexten, Grenzgebirgskamm und österreichische Gipfel.
Alpinistische Beschreibung:
Von der Hütte aus (siehe Tabelle) in nordwestlicher Richtung entlang dem leicht ansteigenden Pfad 101 gelangt man über den Bergsee der Poperaschlucht (2142 m) links vom Kies zur Sentinellascharte. Ca. 200 m von dem Pass entfernt auf der rechten Seite (auf 2550 m., grüne, dreieckige Wegweiser mit rotem Stempel und rote Wegweiser), über Pfadspuren, erreicht man die sichtbaren kleinen Höhlen aus dem Krieg (Beginn Klettersteig 2620 m) (2 h).
Auf der rechten Seite über solidem und leicht belaufbarem Fels und mit festverankerten Seilen und einigen mit Leitern ausgestatteten Übergängen bringt der Klettersteig, der an manchen Stellen ungeschützt ist, an dem kettenähnlichen Felsband der Torrioni, wo man noch einige Reliquien aus dem Krieg besichtigen kann. Über das mit Geröll besetztem Felsband auf der rechten Seite überquert man den Kanal, der zur Felsspalte U absteigt. Indem man den Ventaglio überquert erreicht man die Felsen des Trapezio. Auf der linken Seite über einem kleinen Kanal und einem gabelförmigem Gebirgskamm begegnet man den festverankerten Seilen des Klettersteigs Nord, der von den Rotwandwiesen beginnt. In kurzer Zeit erreicht man darüber das grosse, hölzerne Kreuz des Observatorium (2939 m) (zahlreiche Werke aus österreichischer Kriegsführung) (2 h, total 4 h).
Ein kurzer Abstieg auf dem Gebirgskamm in süd-östlicher Richtung (Pfeil) führt an die ersten Seile des 2 Abschnitts. Über grosse Treppen und freistehenden Übergängen, teilweise senkrecht und auf solidem und sauberem Fels, steigt man hinab über festverankerten Seilen an die mit Geröll überdeckten Gebirgsbecken des Circo Est. Der Spur und den auf Geröll und manchmal Schnee (zu Beginn der Saison) sich befindenden roten Wegweisern folgend, erreicht man den Ursprung der Felswände der Guglie. Von dort aus leicht ansteigend in Richtung des markierten Gebirgsbecken A, über festverankerten Seilen, erreicht man das Felsband, das die Felswand Süd der 1 Guglia (zahlreiche Höhlen und Werke aus dem Krieg) (ca. 2700 m). Über dem Freiluft-Felsband gelangt man in Kürze an die Felsspalte B, von wo man aus über einige grosse, ausgerüsteten Treppen zum 2ten grossen Kanal absteigen kann. Über treibendes Geröll im steilen Kanal, knapp am Beginn des 1 Abschnitts vorbei, erreicht man den Weg 101 (2 h) um zum kleinen Gebirgssee und zur Berghütte zurück zu kommen (1 h, total 7 h).
Alternativ dazu, vom Kreuz am Observatorium aus, ist auch der Abstieg in nördlicher Richtung möglich, indem man die Wege folgt, die die Österreicher im Krieg nutzten. Sie sind teilweise mit festverankerten Seilen ausgestattet. Vorbei am westlichen Circo Ovest, am nördlichen Circo Nord und am Castelliere, erreicht man in knapp 3 Stunden die Rotwandwiesenhütten (1910 m) und die Gondeln aus Moos stammend (Pustertal).